>> Dazlak <<

 

Lustspiel von 1997   ●   BRD   ●   89 Min.

 
 Produktionsstab
 
Spielleitung: Helke Sander
Buch: Helke Sander, Silvio Lahtela
Kamera: Eigil Bryld
Schnitt: Barbara von Weitershausen
Musik: Wolfgang Hamm
Ton: William Franck
Maske:
Tatjana Luckdorf
Gesamtausstattung:
Jürgen Rieger
Produzent: Susanne Schlaepfer
AGORA Film, München
 
 Personen und ihre Darsteller
 
Jenny . . .  . . . Jenny Schlenzka
Dazlak . . .  . . . Florian Lukas
Kola . . .  . . . Mizrajim Komi Togbonou
Schwester Ingeborg . . .  . . . Gaby Herz
Polizist 1 . . .  . . . Holger Trillsch
Polizist 2 . . .  . . . Dietmar Mössmer
Handwerker . . .  . . . Joel Olano
Skinhead . . .  . . . Afrik-Benjamin Seils
Punker . . .  . . . Thorsten Zeisig
Punkerfrau . . .  . . . Sylvia Krautz
Türke 1 . . .  . . . Seyfi Ölmez
Türke 2 . . .  . . . Harum Kaynar
Türke 3 . . .  . . . Hürrem Gündogmus
Speedy . . .  . . . Yasin Kaynar
Ehefrau . . .  . . . Cleo Kretschmer
Ehemann . . .  . . . Peter Rappenglück
Junge . . .  . . . Markus Illing
Frau 1 . . .  . . . Adelheid Posch
Frau 2 . . .  . . . Carolin Gabriele Engel
Gildo . . .  . . . Olaf Jöhnk
Friseur . . .  . . . Kevin Murphy
Irene  . . .  . . . Maria Schalckhaußer
Spielleiter . . .  . . . Martin Blau
Kameramann . . .  . . . Alexander Hörbe
Zuhälter . . .  . . . Manfred Sandmeier
Hure . . .  . . . Christina Andrione
Rocker  . . .  . . . Paul Klier
 
 Inhalt
 
„Schwarz, weiß, doof“! Mit diesem Spruch sagt die vorlaute Göre Jenny (Jenny Schlenzka), was sie von ihren beiden ungewollten Mitreisenden hält. Einer davon ist der Skinhead „Dazlak“ (Florian Lukas). Jenny las ihn vom Straßengraben auf, nachdem er sein Auto gegen einen Baum gesetzt hatte. Zum „Dank“ kotzt die Glatze den Rolls Royce ihres Chefs voll und demoliert die Scheinwerfer. Ein übler Zeitgenosse, jedenfalls auf den ersten Blick und für Leute, die sich selbst für "etwas Besseres" halten. Unterwegs verstaut Jenny noch den farbigen Anhalter Kola auf dem Rücksitz, der sich in seiner Haut nicht gerade wohl fühlt neben dem vermeintlichen „Ausländerhasser“. Genügend Sprengstoff also für eine turbulente Reise, die 24 Stunden später für Überraschungen sorgt und so manches Mißverständnis korrigiert...
 
 Kritik
 
"„Dazlak“ ist einmalig. Dieser Film ist für seine Zeit etwas Außergewöhnliches. Noch nie habe ich einen Streifen gesehen, der mit dem Thema Skinhead so offen und leicht umgeht wie „Dazlak“. Vorurteile werden hergenommen, um den Zuschauer sehr direkt den Spiegel vorzuhalten. Der Kleinbürger kriegt hier sein Fett weg, der Punk auch, sogar die Skinheads selbst. Der Film „Dazlak“ hat sicher auch viele Schwächen, doch die Stärken gleichen das wieder aus. Neben Florian Lukas als Dazlak sind auch weitere bekannte Schauspieler wie Peter Rappenglück oder Cleo Cletschmer mit von der Partie, was den Film in meinen Augen auf dieselbe Ebene wie „Superstau“ oder „Go Trabi Go“ stellt. " 7 von 10 Punkten (sk/deutsche-filme.com)
 
 Lieder
 
Exorzist Mizrajim Prayer
Von Troopers Von Mizrajim Komi Togbonou
 
 Sendedaten
 
1997 in der ARD  
 
 Anmerkung
 
Der Film war als Kinofilm geplant, dies wurde aber nicht umgesetzt. Mit Ausnahme von einigen Festivals und einer Ausstrahlung in der ARD (1997) wurde der Film nicht wieder gesendet. 2007 erschien auf dem Label "Sunny Bastards" eine DVD Version von "Dazlak".
 
 Schauplätze
 
- Wunsiedel, Kemnath, Marktredwitz, Mitterteich
 
 Produkte
 


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